Leo Waldmann

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Leo Waldmann war ein bedeutender österreischischer Geologe, der das Waldviertel systematisch geologisch erfasste. Er wurde am 23.Mai 1899 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit im Waldviertel in Japons, wo sein Vaters landwirtschaftliche Betriebe verwaltete. Nach der Matura 1918 war er Student der Erdwissenschaften an der Universität Wien. Im Juli 1922 promovierte mit ausgezeichnetem Erfolg zum Doktor der Philosophie. Von 1924 bis Ende 1929 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft am Geologischen Institut und führte geologische Expeditionen in Böhmen, Osttirol, Schottland und Finnland durch. Dan habilitierte er sich mit der Studie „Umformung und Kristallisation in den moldanubischen Katagesteinen des nordwestlichen Waldviertels". 1941 wurde Waldmann „ao.Univ.-Prof.", dann Chefgeologe und 1958 zum „Hofrat" ernannt. Am 3. Dezember 1973 wurde er in als Fußgänger das Opfer eines Verkehrsunfalles.

[bearbeiten] Quellen

  • Thomas Hofmann und Reinhard Roetzel: Leo Waldmann (1899-1973), Geologe. In: Harald Hitz / Franz Pötscher / Erich Rabl / Thomas Winkelbauer (Hg.): Waldviertler Biographien. Band 3 (= Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes 52, Horn-Waidhofen an der Thaya 2010)
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