Spitz (Wachau)

Aus wvwiki - Lexikon des Waldviertels

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Spitz
Österreichkarte, Position von Spitz hervorgehoben
Basisdaten
Bezirk: Krems-Land (KR)
Fläche: 23.83 km²
Höhe: 223 m
Einwohner: 1716 (Stand:2005-12-31)
Postleitzahl: 3620
Vorwahl: 02713
Gemeindekennziffer: 3 13 44
Gemeindeamt: Hauptstraße 22
3620 Spitz
Politik
Bürgermeister: Hannes Hirtzberger (ÖVP)
Gemeinderat: 13 WIR, 3 SPÖ, 3 SGL

Spitz ist eine Marktgemeinde in der Wachau mit 1.716 Einwohnern im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geografie

Spitz liegt am orographisch linken Donauufer im Waldviertel Niederösterreichs. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 23,83 Quadratkilometer. 69,21 Prozent der Fläche sind bewaldet. In Spitz mündet der durch den Spitzer Graben fließende Spitzer Bach in die Donau.

Katastralgemeinden sind Gut am Steg, Schwallenbach, Spitz und Vießling.

[bearbeiten] Geschichte

Das Gebiet um die heutige Marktgemeinde gehörte von 812 bis 1504 dem Kloster Niederaltaich und war lange Zeit eine bayerische Enklave in Österreich.

[bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1769 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1931 Einwohner, 1981 2025 und im Jahr 1971 2134 Einwohner.

[bearbeiten] Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Dr. Hannes Hirtzberger, Amtsleiter Norbert Notz. Im Marktgemeinderat gibt es insgesamt 19 Sitze.

Seit der GR Wahl am 6. März 2005 gilt folgende Mandatsverteilung: WIR-ÖVP.SPITZ.POSITIV 13, SPÖ 3, SGL 3.

[bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 99, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 160. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 760. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,05 Prozent.

[bearbeiten] Partnergemeinde

  • Taufkirchen an der Pram

[bearbeiten] Literatur

Joseph Kyselak (* 1799 Wien – 1831 ebenda) beschreibt Spitz in seinen 1829 veröffentlichten Skizzen einer Fußreise durch Oesterreich, Steiermark, Kärnthen, Berchtesgaden, Tirol und Baiern nach Wien – nebst einer romantisch pittoresken Darstellung mehrerer Ritterburgen und ihrer Volkssagen, Gebirgsgegenden und Eisglätscher auf dieser Wanderung, unternommen im Jahre 1825 von Joseph Kyselak , und führt folgendes an: (Bd. 2, S. 261):
"Da mitten im Spitz wächst immer mehr Wein,
Als d'Reben den fett'sten Gemeinden verleih'n.

Dieses stolze Bekenntniß soll fortwährend auf dem Hause des reichsten Weinbauers aufgeschrieben gewesen seyn, bis 1805 die eingerückten Franzosen diese Prahlerei gehörig beherzigten, und jetzt Niemand mehr wagt, mit seinen Vorräthen bei Fremden oder Einheimischen sich zu brüsten".

[bearbeiten] Weblinks


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Spitz (Wachau) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Persönliche Werkzeuge